19./20. Mai, Gemünd – „Nachdenken tut gut“ – Kritik an Peiner-Ausstellung

(mit Material: PM von EgR)
Am 19. Mai wird in Gemünd im Kunstforum Eifel die höchst umstrittene Peiner-Ausstellung eröffnet.
Aus diesem Grund gibt es dort verschiedene kulturelle Gegen-/Ergänzungsveranstaltungen. So lädt beispielsweise das Bündnis „Eifel gegen Rechts“ zu einem Kultur – Straßenfest mit Kundgebung und offenem Mikrofon ein und erläutert in seiner Stellungnahme:

Das Bündnis „Eifel gegen Rechts“ (EgR) wird am 19. und 20. Mai in Gemünd verschiedene Angebote unter dem Motto „Nachdenken tut gut“ als Ergänzung zur umstrittenen Peiner-Ausstellung anbieten.
„Wir bleiben dabei, dass Peiner nicht hätte ausgestellt werden dürfen“, so Nathalie Konias vom Bündnis EgR.
Hier einen Toten zu wecken und damit einen weiteren Anlaufpunkt für Anhänger der rechten Ideologie zu erschaffen ist aus Sicht des Bündnisses falsch.
Es ist eine Tatsache, dass das Kunstforum Eifel ein Förderverein für Maler der Eifel ist und als solches finanziell vom Land gefördert die Maler der Region unterstützen soll, aber nicht lange verstorbene Anhänger der Nazis.
Hier werden Steuergelder ausgegeben, die besser in Präventionsmaßnahmen und Aufklärung gegen Rechtsextremismus gesteckt werden könnten.
Dr. Dieter Pesch als Kurator kommt in seiner Dissertation letztlich vielleicht zu dem gleichen Fazit wie das EgR schon vor Monaten: Peiner war ein Nazi bis zum Schluss und als solcher nicht Verführter sondern Verführer. Wie gut die Ausstellung darüber aufklären kann, auch ohne dass die Besucher die schriftlichen Ausführungen Peschs kaufen müssen, bleibt abzuwarten.
Trotzdem wird „Eifel gegen Rechts“ vor Ort sein und Widerstand durch Gegenöffentlichkeit erbringen.

Mit dabei sind:

Hip-Hop Künstler
Nic Knatterton
(=> www.nic-knatterton.de)

Lesung mit dem Künstler Thomas Mentzel
(=> Peiner – Die peinliche Ausstellung)

Klaus der Geiger
(=> www.klausdergeiger.de)

Kabarettist Hubert vom Venn
(=> www.hubert-vom-venn.de)

Artist Orlando, Aktionskünstler aus Köln mit „Deutsch“
(=> www.artist-orlando.de)

und einiges mehr

=> Samstag/Sonntag, 19./20 Mai, Gemünd,
vor dem Kunstforum Eifel, => Dreiborner Str. 22
Samstag, 19. Mai ab 10:30 Uhr
Sonntag, 20. Mai ab 13:00 Uhr, jeweils Vorplatz Kunstforum

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Auch das => Eifeler Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt bietet am 19. und 20. Mai ein Kontrast-Kulturprogramm zur Peiner-Ausstellung an und komplettiert damit das Wochenende.
Hier => Infos
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Link => Offener Brief zu Sarrazin und Peiner als PDF

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Wahlprüfsteine zur Atompolitik in NRW – Parteien nehmen Stellung

Wie stehen die Parteien in Nordrhein-Westfalen zum Weiterbetrieb der Atomanlagen im bevölkerungsreichsten Bundesland?
Zur Landtagswahl am Sonntag, 13. Mai 2012 sollten die SpitzenkandidatInnen atompolitische Wahlprüfsteine beantworten
Diese hatte der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) in enger Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen stellvertretend für rund 30 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände an nordrhein-westfälische SpitzenkandidatInnen geschickt.
Erstunterzeichner der Wahlprüfsteine:
Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie; Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen; Aktionsbündnis Stop Westcastor; AntiAtomBonn; Antiatom-Bündnis-Niederrhein; AntiAtom-Euskirchen; Anti Atomkraftbündnis Ruhr; Anti-Atom-OWL (Ostwestfalen Lippe); Anti-Atom-Plenum Bochum; Arbeitskreis Energie des BBU; Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau; Arbeitskreis Umweltschutz Bochum; Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU); Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Kreisgruppe Duisburg; Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“; Detmolder FORUM Energie-Klima-Zukunft; freischaffende atomkraftgegnerInnen moers/neukirchen-vluyn; Hamm gegen Atom; Klimabündnis Niederrhein; Menschen gegen Atomanlagen (MegA) Waltrop; Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG) ; Netzwerk-Energiewende-Wesel; SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster; Strahlenzug Mönchengladbach; urgewald; Wegberger Montagsspaziergänger gegen Atomkraft

Hier gibt´s => den offenen Brief mit allen Wahlprüfsteinen und Fragen als PDF

Die Antworten der PolitikerInnen gibt´s bei bei
=> www.kein-castor-nach-ahaus.de

Kein Castor nach Ahaus
(bitte Logo anklicken!)

(Mehr Infos etc bei => AntiAtom-Euskirchen)
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Starker Protest gegen Putenmastfabrik

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken. Öffnen in neuem tab.

Rund 400 Menschen protestierten trotz widrigem Wetter eindrucksvoll und lautstark gegen die geplante Putenmastanlage zwischen Mechernich -Antweiler und Wachendorf. Sie demonstrierten für Bauernhöfe statt Agrarfabriken, für artgerechte Tierhaltung.
Diese ist in zwei Ställen für knapp 27.000 Puten, die im Turboverfahren gemästet werden, in ihrem kurzen qualvollen Leben nie das Tageslicht sehen, wohl kaum möglich.
Puten können bis zu 20 Jahre alt werden, das „Mindestschlachtalter“ liegt bei 140 Tagen.
Bis dahin haben die Tiere nur unendliches Leid erlebt.
Aufgrund der Bestandsdichte kommt es zu Kannibalismus, verletzte Tier werden bei lebendigem Leib zu Tode getreten und gepickt.
Das Kupieren der Schnäbel, das dies eindämmen soll und bei jungen Tieren angewandt wird, ist extrem schmerzhaft und traumatisch.
Das Skelett kommt mit der Turbo-Gewichtszunahme nicht mit, die Tiere sind z.T. fast bewegungsunfähig, brechen zusammen.
Durch die Bestandsdichte in einer solchen Massentierhaltung und daraus folgenden eventuellen Krankheiten und Seuchen wird oft Antibiotika für kurze Zeit eingesetzt. Dies führt zu Resistenzen. Es entwickeln sich die gefährlichen und gefürchteten multiresistente Erreger (MRE). Diese können auch beim Menschen dazu führen, dass Krankheiten wegen Resistenzen nicht mehr mit Antibiotika bekämpft werden können, weil diese unwirksam sind. Laut Statistiken (z.B. Robert Koch Institut) sterben daran in Deutschland jährlich mehr als 15.000 Menschen. Laut BUND waren im Januar 2012 mehr als die Hälfte von 20 Tiefkühlputen-Stichproben aus großen deutschen Supermärkten MRSE-belastet. Auch in der Umgebung solcher Anlagen wurden die Keime an Schuhsohlen, den Erdanhaftungen, nachgewiesen.

Unterstützung durch Politprominenz
Und so stemmen sich die Menschen aus ethischen Gründen, aber auch aus Angst um ihre Gesundheit gegen diese geplante Mastfabrik.
Unterstützt wurden sie auch von NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) und dem stellvertretendem Fraktionsvorsitzendem der Bundestagsfraktion Hubertus Heil (SPD).
Remmel meinte z.B. auf der Auftaktveranstaltung im Ortskern von Antweiler, dass eine solche Art von Massentierhaltung aus rechtlicher und ethischer Sicht keinen Bestand haben könne, nicht mehr zeitgemäß sei und er sich dagegen einsetze, auch in seiner politischen Arbeit als NRW Umweltminister.
Beide verwiesen jedoch auch auf die Verantwortung der Bundesregierung, denn nur diese könne z.B. das Baugesetz ändern.
Der lobenswerte Vorstoß der Mechernicher Kommunalpolitik mit dem neuen Bebauungsplan, der die Pläne zumindest erst mal verzögert, in der jetzigen Form über den Haufen wirft, ist nur ein Teilerfolg.

Nach den Auftaktreden zog dann ein beeindruckender Demozug durch die Felder zunächst zum geplanten Bauplatz. In unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern, etwa 300 m vom Ortsrand mit Kirche und Friedhof gelegen.

Auch hier auf der Zwischenkundgebung gab es wieder Reden und Erläuterungen. So wies z.B. auch der Leiter der „Grube Toni“ auf die Gefahren und Unzumutbarkeiten hin. In dem in direkter Nähe gelegenen Naturschutzgebiet werden Kinderfreizeiten durchgeführt.
Da die multiresistenten Erreger z.B. durch das Ausbringen von Gülle auch in die weitere Umgebung gelangen, hält er das für eine höchste Gefährdung dieser Kinder und völlig unverantwortlich.
Der Investor, der im Wachendorfer Schloss lebende Dr. Ulrich Müller von Blumencron, denkt jedoch wohl nur an den Profit. Ungeachtet des Tierleids und der gesundheitlichen Gefahren für alle.

Und so zogen die Menschen dann auch vor das Wachendorfer Schloss, um hier ihrem Unmut laut Luft zu machen, ihren Widerstand deutlich zu machen, der auch aufgrund eines solchen Zuspruchs, einer solchen Beteiligung und Unterstützung wohl kaum abebben wird.
Dies versprachen jedenfalls auf der Abschlusskundgebung auch noch einmal VertreterInnen der BI Bürgerinitiative gegen die industrielle Massentierhaltung e.V. und von den Tierschutzvereinen Kall und Mechernich.

Massentierhaltung und damit Tiequälerei haben keine Zukunft, Agrarfabriken gehören abgeschafft und stoßen auf Widerstand.
Hier in der Eifel und bundesweit. Im Wendland kam es gar schon zu Bauplatzbesetzungen. . .

Übrigens: VertreterInnen der CDU und FDP waren nicht da, Voussem (CDU) und Wolf (FDP) solidarisierten sich am gleichen Wochenende lieber mit der Kreisjägerschaft, machten gegen eine evtl. Änderung des Landesjagdgesetzes und den BUND mit seinem „13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz“ Front. . .
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Mehr Bilder => hier in der Fotogalerie
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(mehr…)

Widerstand und Protest gegen Tierfabrik – Putenfabrik? Nein Danke!

Auch in der Eifel wächst der Widerstand gegen Tierfabriken. Für Bauernhöfe statt Agrarfabriken, für artgerechte Tierhaltung.
Die Bürgerinitiative gegen die industrielle Massentierhaltung e.V. ruft für Freitag, 27. April, 19 Uhr, zu einer Demo gegen die geplante Putenmast in Antweiler/Wachendorf auf.
Los geht´s in Antweiler an der Kreuzung Graf-Schall-Str. / Kreuzweingartener Str., Abschluss/Auflösung etwa um 20 Uhr am Schloß in Wachendorf.
Hintergrund ist die geplante Putenmast des Wachendorfer Landwirts Dr. U.M.v. Blumencron in zwei Ställen mit je 125 m Länge und 40m Breite für bis zu 26.600 Tiere.
Die Menschen wenden sich gegen eine solche Tierhaltung, die nichts mehr mit Artgerechtigkeit zu tun hat, sondern das Tier endgültig zur industriellen Massenware degradiert, sowohl aus ethischen Gründen als auch z.B. aus Angst vor multiresistenten Erregern (MRSE), die z.B. durch Ausbringung der Gülle auf die Felder in die Umwelt gelangen könnten.
Auch die Stadt Mechernich hat bereits reagiert und einen Bebauungsplan vorgelegt, der ortsnahe Zonen definiert. Demnach wäre im Abstand von 500 Metern zur Bebauung das Errichten einer solche Anlagen nicht mehr möglich. Der derzeitige Bauantrag sieht aber genau das vor.
So möchte man es dem Investor schwer machen, wenn er schon durch ethische Argumente nicht von dem Plan abzuhalten wäre, dann vielleicht aus finanziellen Gründen.
Ein vorbildliches Handeln, auch seitens der Stadt.
In Euskirchen z.B. bleibt die Politik angesichts der geplanten Anlage der in Kuchenheim ansässigen Fa. Hennes für insgesamt fast 270.000 Hennen in drei zweigeschossigen Hallen zurückhaltend und phantasielos. In Euskirchen-Palmersheim ist eine Anlage für Putenmast (38 520 Puten) auf dem Meerhof an der Monikastraße genehmigt.
Eine starke Beteiligung an der Demo in Antweiler wäre auch deutliches Zeichen an die Politik, für Bauernhöfe statt Agrarfabriken, für artgerechte Tierhaltung einzutreten.
Gefordert sind jedoch auch VerbraucherInnen, unterstützen sie doch mit dem Kauf von konventionellem (Nicht-Bio) Billig-Fleisch, überhaupt dem „Fleisch-Wahn“, und dem Wahn der Schnäppchen-Jagd solche Produktionsweisen und unendliches Tierleid.
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Linktip: => Bürgerinitiative gegen die industrielle Massentierhaltung e.V.
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Trauer um Heinrich Pachl

R.I.P. Heinrich Pachl
Trauer um einen sehr engagierten und warmherzigen Menschen.
Der Kabarettist, Schauspieler, Autor und Filmemacher starb am 21. April 2012 zu Hause in Köln im Alter von 69 Jahren.




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RWE-Jahreshauptversammlung mit massivem Polizeiaufgebot

Nicht nur Spötter sagen:
„Das Klima, die Umwelt wird zerstört, RWE geht dabei voRWEg“.
RWE gilt als größter CO₂-Emittent Europas. Allein das Braunkohlekraftwerk Niederaußem bei Köln stößt jährlich 27 Millionen Tonnen CO₂ aus.
Die Investitionen von RWE in erneuerbare Energien sind im Verhältnis zum „alten Geschäft“ eher sehr klein. Dementsprechend ist der Anteil der sauberen Energiegewinnung bei RWE (2009: Fossile u.a. Energieträger 78%, Atomenergie 18%, Erneuerbare Energie 3%) gering.
Die Werbung von RWE suggeriert ein sauberes Image, das keinen Fakten standhält.

Folgerichtig hieß es in dem => Aufruf zur Demo:
„Knapp zusammengefasst:
RWE ist der dreckigste Energiekonzern Europas.
Dazu passt dann auch dass der RWE-Manager Dr. Fritz Vahrenholt mit seinem klimaskeptischen Buch „Die kalte Sonne“ den Klimawandel in dem Maße relativiert, dass wir uns noch ruhig Zeit lassen können und die Bild titelt „Die CO2-Lüge. Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft“. Das Ziel dieser ideologischen Mobilmachung im wissenschaftlichen Deckmäntelchen ist es den Prozess der „Energiewende“ deutlich abzubremsen, um so Marktanteile für den Monopolisten RWE zu erhalten. So wie auch die fortschreitende Aushöhlung des Erneuerbaren-Energien-Gesetztes (EEG) der Regierung einen Ausbau der Erneuerbaren massiv ausbremst.“



Auch in der Eifel war und ist RWE der „traditionelle“ Energieversorger. Die StromkundInnen, die diesen Konzern so noch immer unterstützen und finanzieren, tragen, bewußt oder unbewußt, Mitverantwortung für die Umweltzerstörung.
Am 19.4.2012 fand die Jahreshauptversammlung von RWE statt. Die AktionärInnen, die sich satten Gewinn auf Kosten der Umwelt und der Menscheit erhoffen, wurden durch ein massives Polizeiaufgebot geschützt. Der Widerstand und das Bewußtsein, dass es so nicht weitergehen kann, wächst. (s.a. Artikel => Hambacher Forst: Protest mit Musik & Phantasie gegen Rodung)
Und so demonstrierten etwa 150 AktivistInnen lautstark vor der RWE Jahreshauptversammlung in der Grugahalle, um ihrem Unmut gegen die Atom- und Kohlepolitik des Konzerns Ausdruck zu verleihen.
Dabei ging es seitens der Polizei nicht zimperlich zu, „Pfeffersäcke“ wollen/sollen geschützt sein . . .
Berichterstattung und Fotos dazu bei => RWE unplugged – Dem Energieriesen den Stecker ziehen

Bewußt handeln kann mensch jedoch auch bequem und schnell von zu Hause aus.
Stromanbieterwechsel ist einfach, unkompliziert. Meist auch günstiger! Auf jeden Fall bewußter und verantwortungsvoller!
Unabhängige Infos zu Öko-Strom-Anbietern gibt´s bei (bitte Logo anklicken!):

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„Offene Karten“ zum Naziaufmarsch am 1. Mai gefordert

Noch immer auf dem rechten Auge blind?
Oder bewusst zudrückend?
Diese Frage stellen sich viele Menschen (nicht nur „Insider“) in der Region.
Denn obwohl die Öffentlichkeit längstens seit der Aufdeckung des rechtsradikalen Mordfeldzugs und lokalen Vorfällen wie der Bedrohung einer Jugendlichen in Euskirchen durch in dort und der Eifel aktive Neonazis sensibilisiert ist oder sein sollte (siehe auch die Infos/Artikel von „Eifel gegen Rechts“ => Rechte Szene, Neonazis, in Euskirchen und der Eifel , => Hintergrund – Massive Gewaltandrohung, => Hintergrund – Rechte in Nordeifel und Euskirchen), werden in Bonn wichtige Informationen geheim gehalten, Gruppen (NeoNazis) und ihre Aufmärsche, die eine bunte, vielfältige und friedliche Zivilgesellschaft bedrohen, so geschützt.

Daher dokumentieren wir eine Pressemitteilung (PM) des Bündnis
Bonn stellt sich quer – Für ein buntes, solidarisches und friedliches Bonn!“.
Diese Infos bezüglich behördlichen Handelns bedürfen wohl keiner weiteren Kommentierung . . .

Naziaufmarsch war der Polizei seit Januar bekannt
(Bonn, 13.4.2012) Das Bündnis „Bonn stellt sich quer – Neonazis blockieren
fordert ein Ende der „Versteckspiele“ um den Neonazi-Aufmarsch am 1. Mai.

Für Empörung sorgt, dass der Bonner Polizei die Anmeldung aus der ultrarechten Szene offenbar bereits seit Januar bekannt war und vor der Öffentlichkeit, aber anscheinend auch vor der Stadt und den Koalitionsfraktionen CDU und Bündnis90/Die Grünen monatelang geheimgehalten wurde.
Dies geht aus den Antworten der Polizeipräsidentin Brohl-Sowa auf eine Große Anfrage der Mehrheitsfraktionen hervor, die dem Bündnis „Bonn stellt sich quer“ vorliegen.
Brohl-Sowa wörtlich: „Die Anmeldung für die Versammlung der rechten Szene in Bonn erfolgte bereits im Januar 2012. Sie steht daher in keinem zeitlichen Zusammenhang mit der vor kurzem erfolgten Absage einer für den 01.05.2012 in Dortmund geplanten Versammlung.“
Dazu erklärte Bündnis-Sprecherin Lena Schneider: „Wir Bonnerinnen und Bonner hätten uns bereits seit Ende Januar auf die notwendigen Proteste gegen die Nazis vorbereiten können und die Stadtverwaltung hätte alle möglichen rechtlichen Schritte zur Verhinderung des Neonazis- Auftritts in der UNO-Stadt sorgfältig geprüft haben können, wenn wir das eher gewusst hätten. Diese Geheimhaltungspraxis der Bonner Polizei grenzt an Begünstigung für die Verfassungsfeinde.“
Das Bündnis fordert ein schnelles Ende der Versteckspiele.

In einem Kooperationsgespräch im Polizeipräsidium am Mittwoch hat „Bonn stellt sich quer“ zudem eine Offenlegung der Informationen über die Aufmarsch-Route und auch über den als militant bekannten Anmelder aus der Neonazi-Szene verlangt. „Wenn die Polizei die Fakten nicht auf den Tisch legt, werden wir das tun“, kündigt Co-Sprecher Mani Stenner an.
In der Antwort auf die Große Anfrage wie auch im Kooperationsgespräch bezeichnet die Polizei den Anmelder lediglich als Privatperson und führenden Aktivisten der „rechten Szene“.
Dem Protestbündnis lägen aber erschreckende Informationen über dessen Karriere in etlichen inzwischen verbotenen Neonazi -Organisationen vor, die der Polizei zur weiteren rechtlichen Prüfung zur Verfügung gestellt worden seien.
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=> Bündnis Bonn stellt sich quer
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